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Apache Webserver

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oder eine Fehlermeldung zurückliefern. In den häufigsten Fällen wird er in dem Verzeichnis nach einer Standarddatei suchen, die immer ausgeliefert wird, wenn keine Datei explizit angegeben ist (häufig index.html) und diese zurückgeben. Um sich “Webserver“ nennen zu können, muss ein Programm nur HTTP- Anfragen beantworten können. Im Verlauf der nächsten Abschnitte soll gezeigt werden, dass ein Webserver weit mehr als das können kann und dass das “wie“ eine entscheidende Rolle spielt, besonders wenn es um Flexibilität, Fehlertole- ranz und Sicherheit geht. 3.2   Aufbau des Apache Webservers Dieser Abschnitt beschreibt kurz den Aufbau des Apache Webservers, der mit Modulen arbeitet, sowie die Installation mit der damit verbundenen Auswahl von Modulen beim Kompilieren. Das Direktiven-Konzept, welches auf mächtige Weise die Konfiguration des Apache Webservers erlaubt, wird am Ende dieses Abschnitts eingeführt. Der Apache Webserver ist ein Open Source Programm, dessen Sourcen viele Programmierer und Webmaster aus Sicherheitsgründen lesen. Viele Entwick- ler haben sich den Apache Webserver angeschaut und waren der Meinung eine gewisse Funktionalität noch hinzufügen zu können und taten dies. An der Ent- wicklung des Apache Webservers waren im Laufe der Zeit viele verschiedene Personen beteilitgt, die den Server nach und nach ergänzt haben (siehe auch Kapitel 2). Der Apache ist auf diese Weise gewachsen und hat sich dem Prozess des ständi- gen Hinzufügens von Funktionalitäten angepasst. Er besteht aus einem Kern und einer Menge von Modulen, die je nach Anforderung mit in den Apache Webserver einkompiliert werden können. Dies ist unter Windows etwas anders, dort liegen die Module als DLLs (Dynamic Link Libraries) vor. Es ist jedoch auch unter Windows möglich, den in ANSI C geschriebenen Apache Webserver und seine Module selber zu kompilieren, z.B. mit Microsoft Visual C++ v5.0. Selbsterstellte Module oder Module von Dritten lassen sich so einfach integrie- ren. Ein Unterschied zwischen den Modulen unter UNIX und unter Windows ist, dass die DLLs unter Windows nicht vorher mit einkompiliert werden müssen, sondern bei Bedarf zur Laufzeit geladen werden. Das eigenhändige Kompilieren des Apache ist (zumindestens unter UNIX- Systemen) der normale Installationsweg, der gut beschrieben ist. Seit der Versi- on 1.3 existiert zusätzlich ein skriptgesteuerter Installationsvorgang, der ähnlich einer “one-click“-Installation unter Windows den Apache Webserver installiert. Der Nutzer muss und kann dabei wesentlich weniger Einstellungen vornehmen. Der normale Installationsweg unter Windows ist die Installation einer bereits kompilierten Binärversion, die für Windows als “.exe“ vorliegt. Die Kompilierung des Apache Servers ist recht einfach und geht wie folgt. Alle für das Kompilieren notwendigen Einstellungen nimmt werden in der gut doku- mentierten Konfigurationsdatei “Configuration“ vorgenommen. Diese Datei kann durch die Anpassung der Datei “Configuration.tmpl“ individuell er- stellt werden. Dort lassen sich die einzukompilierenden Module einstellen, so- 5
  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     
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