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allow from 128.176
... </Directory>
Soll sich ein
Block auf mehrere Verzeichnisse
beziehen, kann die <DirectoryMatch> Direktive
benutzt werden, die die Verwendung regulärer
Ausdrücke erlaubt. Reguläre
Ausdrücke sind im Anhang A beschrieben. Analog
zu <Directory> und <DirectoryMatch> stehen
für die Anwendung auf bestimmte
Dateien <Files> und <FilesMatch> zur
Verfügung. Die <Location>
und <LocationMatch> Direktiven
bewirken die Anwendung von Direktiven auf bestimmte
URLs und erlauben beide reguläre Ausdrücke. Ebenso
können Direktiven-Blöcke definiert werden, die nur angewendet wer-
den, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt
sind. Die <IfModule>-Direktive ak-
tiviert einen Block, wenn das entsprechende
Modul in Apache verfügbar ist. <IfModule>-Blöcke
dürfen geschachtelt werden und erlauben die Verwendung
von !,
was einem logischen NICHT entspricht und den Block aktiviert, wenn
das angegebene Modul NICHT kompiliert
bzw. geladen wurde. Der Block <IfModule
!mod_log_config.c> ...
</IfModule>
wird zum Beispiel nur aktiviert, wenn
das Modul mod log config nicht
vor- handen bzw.
geladen worden ist. Apache
erlaubt beim Start die Angabe von Flags
mit dem Parameter -DFlagname.
Eine weitere Möglichkeit für Blöcke besteht darin, diese in
Abhängigkeit davon, ob ein bestimmtes
Flag beim Start angegeben wurde, zu aktivieren,
dazu dient die <IfDefine>-Direktive.
Blocks stellen ein mächtiges Werkzeug
zur Konfiguration dar. Zu ihnen zählt auch
der <VirtualHost>-Block. Dieser Block ist
eine Art Besonderheit. Er er- laubt
es, mit einer Instanz von Apache mehrere Hosts auf einem Rechner zu
betreiben. Das bedeutet ein Rechner
verwaltet mehrere Webseiten für unter- schiedliche
Domains. Zum Beispiel könnten die Seiten von www.pommes.de,
www.mayo.de und www.ketchup.de auf
demselben Rechner gehostet werden. Der <VirtualHost>-Block
erlaubt namensbasierte virtuelle Hosts, sowie IP- und
Port-basierte virtuelle Hosts. IP-basiertes Virtuelles Hosting ist für Rech-
ner, die mehrere IPs haben, denen unterschiedliche
Sites zugeordnet werden sol- len.
Selbst wenn nur ein Netzwerkadapter in dem Server installiert ist, können
diesem ohne weiteres mehrere IP Adressen
zugeordnet sein9. Namensbasiertes
virtuelles Hosting wird voll ab HTTP/1.1
unterstützt und bietet die Möglich- keit,
die an einer IP ankommenden Anfragen aufgrund des Host Eintrags
im Request-Header
aufzuteilen. Soll
namensbasiertes virtuelles Hosting eingesetzt werden, muss zuerst mit der
Direktive NameVirtualHost eine
IP Adresse angegeben werden. Die und nur die
Anfragen, die an diese IP-Adresse gehen, werden dann vom Apache Ser-
ver nach Namen unterteilt. Je nach
dem als ServerName im Anfrage-Header 9Der
Befehl ifconfig <Adaptername>
<IP> alias bewirkt die zusätzliche
Zuweisung der IP
an den Netzwerkadapter. Für genaue Syntax Dokumentation des Betriebssystems
lesen. 10
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